Dauerkarten Saison 2013/2014

Mai 9th, 2013

Da wir auch in der nächsten Saison wieder Fußball im Ronhof sehen werden und nicht wenige unter euch dieser von Heimsiegen geprägten 2.Liga-Saison entgegenfiebern, bekamen wir in den letzten Tagen die ein oder andere Nachfrage zwecks der Verlängerung eurer Dauerkarten. Deswegen hier die Infos kurz und knapp:

Alle DauerkartenbesitzerInnen können mit dem Schreiben der SpVgg die Dauerkarte um ein weiteres Jahr verlängern!
Dies erfolgt nicht über uns, sondern über den direkten Weg des Vereins und des euch zugeschickten Verlängerungsformulars!

Je nach Anzahl der abgesetzten Dauerkarten werden wir dann entscheiden, was mit dem restlichen Kontingent passiert.
Neue Dauerkarten werden wir erst nach dem 22. Mai 2013 vergeben. Hierzu werden wir euch aber auf dem Laufenden halten und über unsere Homepage informieren. Behaltet diese also im Auge!

Für all diejenigen, die sich dieses Jahr etwas fehl am Platz gefühlt haben, ist es eine gute Alternative den Block zu wechseln. Auch dies ist nur über die SpVgg möglich.
Sollten Fragen auftreten, die ihr euch mit den oben stehenden Infos nicht beantworten könnt, schreibt eine E-Mail an info@horidos.de.

Bis dahin verbleiben wir mit weiß-grünen Grüßen!

Horidos lebt weiter!

April 9th, 2013

In der Nacht vom 3. auf den 4. April wurde in das Vereinsheim der Sportfreunde Ronhof e.V. eingebrochen. Sämtliche relevante Zaunfahnen, sowie einige Schwenkfahnen unserer Gruppe wurden entwendet, indem mehrere Türen aufgebrochen wurden. Dies stellt für uns den härtesten Einschnitt in unserem nun fast sechsjährigen Bestehen dar und wir benötigten einige Tage, um uns nun zu Wort zu melden.

Der Schock sitzt nach wie vor tief und wird für immer Spuren in uns hinterlassen, die durch nichts und niemanden rückgängig gemacht werden können. Wir sehen uns folglich bis auf’s Weitere außer Stande, unseren Aktivitäten im Stadion wie gewohnt nachzukommen. Außer Stande, da uns nach wie vor eine Mischung unterschiedlichster Gefühle und Emotionen daran hindert. Wir wissen nicht, wann sich diese Starre löst, wir wissen nicht, wie viel Zeit wir benötigen. Eines wissen wir jedoch:

Es geht weiter! Wir machen weiter! Horidos lebt weiter! Ihr mögt unsere Fahnen haben; unsere Gedanken, unsere Beziehungen untereinander, unsere Werte und Ideale, unsere Ziele und Träume habt ihr nicht – ihr werdet sie niemals bekommen, ihr werdet sie uns niemals entreißen, ihr könnt sie nicht einmal verstehen.

Sie passen nicht in euer enges, verkapptes – ja gar reaktionäres und destruktives – Weltbild. Ein Weltbild, das euch besagt, „in Franken nur der FCN“, und das durch das Drehen, Biegen und Verschieben von Tatsachen, nach denen alle FürtherInnen und insbesondere Horidos „Lutscher“, „Fotzen“ oder mittlerweile auch „Juden“ sind, die sowieso nur Kindergarten machen und mit Bullen labern, konkrete Realisierung erfährt. Welche Affekte und Triebe bewegen Menschen, die sich durch an Vernichtungswahn grenzenden blinden Hass gegenüber anderen definieren, sich zeitgleich jedoch gegenüber der „Mainstreamgesellschaft“ als etwas „ehrenhaftes“ und „rebellisches“ darstellen und verstehen?

Selbstverständlich, und das betonen wir mit Nachdruck, gelten diese Ausführungen nicht für die gesamte Nürnberger Fan- oder Ultraszene und selbstverständlich sind AnhängerInnen der Spielvereinigung nicht automatisch die besseren Menschen. Dennoch ist das Fass schon lange übergelaufen, im Grunde wurde es schon seit Langem umgestoßen, immer und immer wieder. Hausbesuche, das Auflauern vor Schule und Arbeitsplatz, Attacken auf und das Abdrängen von Autos auf Autobahnen, Abfangen auf Heimwegen und vieles mehr sind Realität und haben das Ziel, uns kaputt zu machen. Drückt sich so der Slogan „Freiheit für Ultras!“ aus?

Nun habt ihr uns auch durch diese Aktion nicht vernichtet, was kommt also als nächstes? Was passiert, wenn es „keine Regeln“ mehr gibt? Wo führt das hin? Muss erst jemand liegen bleiben, damit ihr aufwacht?

Ultrà ist facetten- und abwechslungsreich. Ultrà kann so wunderschön sein, wenn der Kopf eben nicht durch einen Fußball ersetzt wird. Wir werden uns in keine Logiken verstricken, die uns aufdiktiert werden sollen und welche wir zutiefst ablehnen. Wir werden weiterhin tolle Momente erleben, schwierige Phasen durchlaufen, Fehler machen und aus diesen lernen. Wir werden unseren Weg weiter gehen!

Horidos 1000 im April 2013.

„Schalke, Wien, Marseille…“

März 31st, 2013

Noch sind es einige Tage bis zum Rückspiel-Derby in Nürnberg, wir wollen uns aber schon jetzt mit einem für uns in letzter Zeit immer wichtiger gewordenen Thema zu Wort melden. Wie ihr euch beim Betrachten der Überschrift wohl schon denken könnt handelt es sich dabei um das seit vielen Jahren in der Fürther Fanszene weit verbreitete Lied, das diverse Freundschaften und Kontakte der Nürnberger Ultra’-Gruppen aufzählt und daraufhin zu dem Schluss kommt, dass ganz Europa wisse „wie die Hure heißt“.

Kurzum, wir haben es satt, auf solch niedrigem und auch noch für uns nicht vertretbaren Niveau zu pöbeln und werden das Lied auch in Zukunft weder von uns aus anstimmen, noch es als Gruppe mittragen. Unsere Beweggründe möchten wir euch im Folgenden kurz und knapp darlegen.

Zum ersten erachten wir Kontakte zwischen Menschen und den dazugehörigen Gruppen als überaus wichtig und sehen keinen Sinn darin, diese in ein schlechtes Licht zu rücken, da dabei wertvolle Erfahrungen gemacht werden können, von welchen alle Beteiligten profitieren können. Der Blick über den viel zitierten Tellerrand bringt einen auf alle Fälle weiter als immer nur in der eigenen Suppe zu schwimmen. Des Weiteren ist die Aufzählung, die im Lied besungen wird schlicht nicht mehr zutreffend und beispielsweise die Nürnberger Kontakte nach Marseille nicht mehr der Rede wert. Zuletzt könnte eine ähnliche Aufzählung sicherlich auch von der Gegnerseite vorgenommen werden, da auch wir diverse Kontakte in mehr oder weniger starker Ausprägung pflegen und diese auch bekannt sein dürften.

Es ist unserer Meinung nach also keineswegs der Fall, dass sich die Nürnberger Ultras aufgrund des Unterhaltens von Kontakten im In- und Ausland als „Hure“ darstellen, die dabei ihren Körper gegen Geld verkauft. Auf diese Thematik wollen wir in diesem Zusammenhang gar nicht weiter eingehen, da das den Rahmen unserer Erklärung sprengen würde. Fest steht für uns nur eins:

Wir sagen „Nein!“ zu diesem absolut unzutreffenden und beschissenen Lied und hoffen, dass viele unter euch unsere Beweggründe nachvollziehen können, damit es nie wieder aus unserem Block erschallt. Es gibt genügend andere Gesänge, mit der wir unsere Abneigung gegenüber dem FCN und seinen Fans ausdrücken können und welche nicht mit der Konstruktion von falschen Tatsachen aufwarten. Zuletzt – und das ist wohl das Wichtigste, was wir euch vermitteln wollen:

Wir fahren zum Derby, um unser Kleeblatt spielen zu sehen und die weiß-grüne Fahne hochzuhalten, nicht um das ganze Spiel über pöbeln zu müssen. Fehlen werden Pöbeleien sicherlich auch von unserer Seite nicht, aber diese sollten sich in Maßen abspielen und ansonsten sollten – und werden -- Gesänge für unser Kleeblatt dominieren! In voller Lautstärke und mit aller Emotion, die viele unter euch leider sonst nur in die Pöbeleien stecken!

Zur Anfahrt und weiteren Details zum Spiel werden wir uns in naher Zukunft äußern. Schaut einfach auf www.horidos.de  vorbei!

In diesem Sinne,

auf zum Derbysieg!

Horidos 1000 im März 2013